Sommer und Herbst: Langes Glühen, weiches Rot
Sommerabende tragen das Licht weit hinaus, weshalb Wege sich strecken dürfen: Uferpromenaden, Höfe mit langsamer Luft, Plätze, auf denen Gespräche schweben. Im Herbst bündeln Blätter das Restlicht, Häuser scheinen wärmer, und Kastanien schaffen Geräuschteppiche. Guides planen Trinkwasserstopps, Schatteninseln, spätere Startzeiten und sanfte Rückwege durch Straßen, die ruhig ausatmen. So bleibt das Gehen leicht, auch wenn die Welt glüht. Der Abschied des Tages fühlt sich dann eher wie eine Verabredung für morgen an.